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KINDLE
 
Suche, Zweifel, Liebesglück?
Verfasser: Britta Bley (1)
Verlag: Eigenverlag (7733)
VÖ: 12. November 2016
Genre: Romantische Literatur (10345)
Seiten: 203
Themen: Journalisten (549), Musiker (143), Suche (604), Torschlusspanik (1), Vertrauen (503), Zweifel (143)
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Die 30-jährige Hannah steht als Journalistin mit beiden Beinen fest im Berufsleben. Während ihre Herzensfreundin Julia das große Liebesglück bereits gefunden hat, fällt es Hannah immer schwerer, geduldig auf den Richtigen zu warten. Entsetzt stellt sie fest, dass sie mittlerweile selbst zu den Frauen mit Torschlusspanik zählt, die sie vor kurzem noch amüsiert belächelt hatte. Da kommt ihr auf der Suche nach dem Mann fürs Leben, ihre kindische Schwärmerei für einen Popstar mehr als ungelegen. Eher schlecht als recht versucht sie ihre Empfindungen zu unterdrücken und ist von nun an mit ihrem Gefühlschaos auf sich selbst gestellt.
Wird Hannah am Ende ausgerechnet ihre beste Freundin durch das vorenthaltene Vertrauen zum Verhängnis?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Januar 2017.

1. Kapitel


Volle Straßen, hupende, ungeduldige Autofahrer, die einem fast in den Auspuff krochen. Hannah hasste es wie die Pest, ihre Arbeitstage so unentspannt beginnen zu müssen, aber das war wohl eine der Kehrseiten des Großstadtlebens, das sie ansonsten so liebte. Nichtsdestotrotz, an diesem Morgen konnte nur noch ein schneller Sprung ins nahegelegene Starbuckscafé ihre Kollegen vor völlig unverhofften Wutausbrüchen retten. So wie sie sich jetzt gerade fühlte, würde sie dem Erstbesten mit falscher Nase, trotz aller guten Vorsätze, an die Gurgel gehen.
     Mühsam bugsierte sie ihr Auto um die viel zu engen Kurven des unübersichtlichen Parkhauses. Sie hatte sich schon oft gewünscht, dem, der es entworfen hatte, zu begegnen, um ihm einmal gehörig die Meinung zu sagen. Das Bedürfnis steigerte sich noch, nachdem sie ihrem geliebten Ford Ka eine unübersehbare Schramme an der Beifahrertür verpasst hatte. Das war an einem ähnlich stressigen Morgen wie diesem passiert, an dem sie eine der schlecht einsehbaren Kurven zu eng genommen hatte. Sie war sich nach wie vor unschlüssig, ob sich die Reparatur noch lohnen würde.
     Das war aber eine Problematik, die man als gute Autofahrerin, für die sie sich trotz der Schramme zweifelsfrei hielt, bewerkstelligen konnte. Das größere Problem waren die vielen Mitbewerber um die nur allzu gering bemessene Anzahl von Parkplätzen. Aber zumindest was das anging, sollte sie heute wohl keine Schwierigkeiten bekommen. Schon aus der Ferne erspähte sie den weit und breit einzig freien Parkplatz und hielt im Eiltempo darauf zu, angestachelt durch den ihr entgegenkommenden BMW-Fahrer. Als sie kurz vor ihm in der Lücke zum Stehen kam, trieb ihr dieser kleine Triumph sogar ein Lächeln ins Gesicht.
     „Jetzt aber nichts wie los, sonst schaffe ich es nicht mehr mir die kollegenrettende Latte pünktlich vor Arbeitsbeginn zu besorgen“, mahnte sie sich beim Aussteigen und stolperte im Laufschritt auf den Ausgang zu, so schnell das mit solchen Monsterabsätzen eben nur möglich war.
     Eigentlich war sie trotz ihrer 30 Jahre eher ein Pulli-Jeans-Typ, aber nachdem sie sich auf der Arbeit deswegen schon so einiges hatte anhören müssen, versuchte sie sich eher dem Klamottenstil ihrer weiblichen Arbeitskollegen anzupassen, wozu eben auch diese Art von Schuhwerk gehörte.
     Ein kurzer Blick auf die Uhr ließ sie dann auch, wie geplant, den kleinen Abstecher zum Starbucks einschlagen. Dass sie dabei vor dem ein oder anderen geschäftig wirkenden Mitmenschen ausweichend zur Seite springen musste, war für sie eine Art Frühsport. Elegant schlängelte sie sich, ohne die Tür zu berühren, an einem Mann vorbei und schob sich ins Café. Schon leicht besänftigt inhalierte sie in vollen Zügen den Kaffeeduft. Eine erste Ruhe breitete sich in ihrem Körper aus und würde sie auch eine längere Anstehzeit überstehen lassen. So jemanden wie Hannah, nannte man wohl zu Recht einen Kaffeejunkie.
     „Was darf es denn sein?“, riss sie eine altbekannte Stimme von der anderen Seite des Verkaufstresens aus ihren Tagträumen, „Wie immer?“
     Mit ihren regelmäßigen Besuchen hatte sie eine wohl etwas zweifelhafte Bekanntheit bei sämtlichen Angestellten erlangt. Auf Joschis Gesicht machte sich ein erwartungsfrohes Grinsen breit. Er gehörte definitiv zu ihren Lieblingsangestellten, was bei dem Lächeln nicht verwunderlich war.
     „Ja, bitte!“, antwortete sie und erwiderte sein Lächeln verschmitzt und schon fast gut gelaunt. Wenige Momente später nahm sie den dampfenden XXL Becher ihrer persönlichen Droge, Latte Macchiato mit einem extra großen Schuss Karamell, entgegen und pimpte das Ganze noch mit reichlich Zucker. Während normale Menschen sich vermutlich schon bei der Vorstellung, dieses Zeug trinken zu müssen, angewidert geschüttelt hätten, konnte es Hannah gar nicht süß genug sein.
     Ein letzter dankender Blick streifte Joschis Gesicht, ehe sie aus der Tür verschwand.
     Zielstrebig nahm sie den gut fünfminütigen Fußweg in Angriff, noch nicht ganz sicher, ob sie heute Lust zur Arbeit hatte. Grundsätzlich mochte sie ihren Job, eine Tatsache, die sie sehr zu schätzen wusste. Nur Montage steckten nicht selten voller Überraschungen und gehörten damit nicht gerade zu ihren Lieblingstagen.
     „Mal sehen, was mich heute erwartet“, dachte sie zwischen zwei großen Schlucken ihres süßen Muntermachers, der unglaublicherweise schon langsam wieder zur Neige ging. Im Vorbeigehen warf sie, wie so oft, einen schnellen Blick auf die rechts von ihr stehende Litfaßsäule. Heute allerdings nicht aus beruflichem Interesse, sondern immer noch den zum Geburtstag versprochenen Konzertbesuch, für ihre beste Freundin und Arbeitskollegin Julia, im Hinterkopf habend. Doch alles, was sie musikmäßig mit ihrem geschulten Blick wahrnahm, waren eine Vielzahl etwa 12-jährige Milchbubis, in Reih und Glied aufgestellt, wohl ein Knabenchor, und fünf nur allzu schöne Mittzwanziger mit dem künstlichsten Zahnpastalächeln, was sie je meinte gesehen zu haben. Da brauchte sie wohl gar nicht genauer hinzuschauen, das kam beides mit tödlicher Sicherheit nicht für ihre Zwecke in Frage.
     Hannah schritt die letzten Meter auf das gläserne Eingangsportal zu und versenkte ihren mittlerweile gänzlich geleerten Becher mit einem geschickten Wurf im Papierkorb.
     Kurz zögernd entschied sie sich für den Fahrstuhl, um in den 4. Stock des imposanten Bürokomplexes zu gelangen. Die Treppe verschmähte sie mit der festen Überzeugung, für diese Uhrzeit schon genug Sport gemacht zu haben. In Verbindung mit einem durchdringenden Läuten öffnete sich die schwere Stahltür im gewünschten Stock. Noch kurz die Schultern gestrafft und damit bereit für den Beginn einer anstrengenden Arbeitswoche.
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