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Die Nacht der Elemente 1 - Mondtochter
Verfasser: Lia Haycraft (5)
Verlag: Bookshouse (222)
VÖ: 16. November 2014
Genre: Fantasy (8704) und Romantische Literatur (15061)
Seiten: 243 (Broschierte Version), 267 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (3218), Rache (1399), Schwestern (820), Verwandlung (134)
Reihe: Die Nacht der Elemente (4)
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Als sich Lucija in den geheimnisvollen Sander verliebt, weiht er sie in ein Geheimnis ein: Sie ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie in der Nacht der Elemente zu einer Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht.
Sander will Lucija bei der Verwandlung begleiten, doch seine Vergangenheit holt sie beide ein. Plötzlich taucht die Schwester seiner ehemaligen Geliebten auf. Umbra will Rache für den Tod ihrer Schwester nehmen. Noch bevor sich Lucija verwandeln kann, gerät sie in die rachsüchtigen Fänge ihrer Widersacherin. Umbra versucht, Lucija heimtückisch auf ihre Seite zu ziehen, um Sanders Herz zu brechen, wie einst ihres zerbrach.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (5)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lia Haycraft für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lia Haycraft gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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Kapitel 1

Wind


Dicke Wolken hingen am Himmel. Die Grabsteine waren nur als vage Umrisse zu erkennen. In diesem Moment riss die Wolkendecke auf und die Blätter der Ahornbäume malten im Mondlicht tanzende Muster auf den Weg. Lucija blieb stehen, holte tief Luft und schloss die Augen. In der Nacht roch alles anders, sanfter irgendwie. Im Gebüsch raschelte es. Eine Maus rannte auf die Wiese und verschwand zwischen den Wurzeln eines Ahornbaums. Plötzlich hörte Lucija Flügel schlagen. Sie drehte sich um und entdeckte eine Krähe, die in einem weiten Bogen auf sie zuflog. Ihre Flügel hoben sich kaum vom dunkelblauen Himmel ab.
     Sobald Kapua auf ihrer Schulter gelandet war, setzte Lucija ihren Weg fort. Sie schlängelte sich durch die schulterhohen, verwitterten Backsteinmauern im hinteren Teil des Friedhofs. Auf dem hügligen, grasbewachsenen Boden standen einige der ältesten Grabkreuze. Der Weg war Lucija beinahe so vertraut wie der Pfad hinunter zum Koiteich im Garten ihrer Eltern. Als sie vor knapp einem Jahr beschlossen hatte, nach Nottingham zu ziehen, hatte sofort festgestanden, dass ihre Wohnung hier in der Nähe liegen musste.
     Damals hatte der Friedhof sie sofort in seinen Bann gezogen. So einen wie diesen hatte Lucija noch nie gesehen. Es gab sehr viele Engelsstatuen. Das Gelände fiel zur einen Seite allmählich ab und endete in einem Tal kurz vor dem Nottingham Forest. Das Beste aber war, dass der Friedhof auf einer Art Höhlensystem angelegt worden war, an den Seiten führten Höhlen in den Sandstein. Leider waren die meisten mittlerweile von der Stadt mit Gittern abgesichert worden. Trotzdem liebte Lucija diesen Ort und es war fast, als würde er sie rufen. Am liebsten ging sie zu dem Grab mit der knienden Statue. Der Engel hatte eine Katze auf dem Arm. Vor ihm saß ein steinerner Hund und hinter dem Engel stand ein lebensgroßes Pferd. Es gehörte zu Lucijas Abendritual, dass sie dem Pferd liebevoll über die steinernen Nüstern fuhr und sich kurz mit dem Engel und seinen Tieren unterhielt. Sie hatte sich hoffnungslos in diesen Ort verliebt.
     »Was ist eigentlich ...?«
     Kapua verschluckte den Rest ihrer Frage, trotzdem hatte sie Lucija damit zurück ins Hier und Jetzt gerissen. Als Lucija stehen blieb, krallte sich Kapua in ihre Schulter. Bevor Kapua erneut zu ihrer Frage ansetzen konnte, legte Lucija einen Finger auf ihre Lippen. »Da vorn ist jemand«, flüsterte sie und deutete in die angesprochene Richtung.
     Ein paar Meter vor ihnen kniete ein Mann in den Schatten. Seine schulterlangen Haare verbargen sein Gesicht. Mit den Fingern berührte er bedächtig die Schrift auf einem schmucklosen Grabstein, dabei murmelte er etwas, was Lucija nicht verstehen konnte. Trauer und Liebe lagen in seiner Stimme. Offenbar hatte er jemanden verloren, der ihm viel bedeutet hatte. Er hob die Hand zum Mund, küsste seine Fingerspitzen und drückte sie lange auf den Stein. Seine Einsamkeit waberte wie Nebel um ihn herum. Ob er so einsam war wie sie manchmal? In den Momenten, in denen weder ihre Freunde noch ihre Eltern oder Kapua erreichbar schienen. Denn in diesen Momenten gab es niemanden, der sie richtig verstand. Während sie ihren Gedanken nachhing, stand der Mann auf. Lucija zuckte zusammen. Tief in Gedanken versunken hatte sie ihn beinahe vergessen.
     Langsam streckte er sich, klopfte etwas Erde von seiner Hose und sah hinauf in den Himmel. Das Mondlicht fiel auf sein Gesicht. Er sah nicht viel älter aus als Lucija, vielleicht Mitte zwanzig? Höchstens Ende zwanzig. Wow, in diesem Moment sah er beinahe so aus wie der Highlander, aus dem Lieblingsfilm ihrer Mutter, fehlte nur noch der Kilt. Er schien lautlos zu seufzen, steckte die Hände in die Hosentaschen und schüttelte leicht den Kopf. Lucija ließ ihn dabei nicht aus den Augen. Irgendetwas an ihm kam ihr bekannt vor, faszinierte sie auf eine unheimliche Art.
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