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Alina Stoica 3 Fans
Herkunft: Rumänien
Geboren: 10. Februar 1978
Webseite: Offizielle Homepage von Alina Stoica
Twitter: @Alina_Stoica_78
Facebook: alina.stoica.autorin
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Alina Stoica vom 19.01.2017
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 19.01.2017
Mit »Brennende Träume« und »So nah, so fern« hat Alina Stoica derzeit gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über die Romane, über den Bücherschauplatz Schottland und über Träume und das Übersinnliche.

– Frau Stoica, womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem aktuellen Roman »Brennende Träume« genommen. Könnten Sie Ihr Buch unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

«Brennende Träume” ist ein romantischer Mystery-Thriller, der teils in Deutschland, teils in Schottland spielt. Die junge Bianca leidet an einer unerklärlichen Feuerphobie und wird von seltsamen Albträumen heimgesucht, in denen sie als Hexe auf einem Scheiterhaufen verbrannt wird. Während einer Hypnosesitzung findet sie heraus, dass sie schon einmal im Schottland des 16. Jahrhunderts gelebt hat und bei den berühmten Witchtrials in North Berwick hingerichtet wurde. Kurzentschlossen begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und reist nach Edinburgh. Als sie dort den attraktiven Justin kennenlernt, spürt sie, dass zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit herrscht. Als er sie bei ihren Recherchen unterstützen will, nimmt sie seine Hilfe an, ohne zu ahnen, dass sich hinter seiner charmanten Fassade ein düsteres Geheimnis verbirgt und ihr seine Gesellschaft bald zum Verhängnis wird.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich möchte mich ungern mit anderen Autoren vergleichen, denn meines Erachtens hat jeder Autor seine eigene, ganz persönliche Note. «Brennende Träume” ist die perfekte Lektüre für Leser, die romantische Geschichten mit mystischen Elementen und überraschenden Wendungen mögen. Auch diejenigen, die gerne Love & Landscape- Romane vor schottischer Kulisse lesen, werden ihre Freude an diesem Buch haben.

Ich selbst lese sehr viel und sehr gerne, sofern es mir meine Zeit erlaubt. Es gibt zahlreiche talentierte Autoren, deren Geschichten ich regelrecht verschlungen habe. Ich bin für unterschiedliche Genres offen, am liebsten mag ich jedoch (Psycho-)Thriller, Horror, Krimis und Mysteryromane. Zwischendurch darf es auch gerne mal etwas fürs Herz oder Humorvolles sein, aber bitte nicht zu klischeebeladen und kitschig.

Zu meinen großen literarischen Vorbildern gehören Stephen King, Charlotte Link und Henning Mankell, von denen ich so ziemlich alle Geschichten gelesen habe (von Stephen King habe ich allerdings etwas Abstand genommen, als er in die Science Fiction-Szene abgedriftet ist, denn dies ist eins der Genres, für das ich mich überhaupt nicht begeistern kann).

Lieblingsromane habe ich mehrere, darunter «Das andere Kind” von Charlotte Link, «Stark – The Dark Half” von Stephen King und die Kommissar Donner-Reihe von Elias Haller.

– In kaum einem anderen Genre erscheinen tagtäglich so viele neue Bücher wie im Bereich der romantischen Literatur. Was halten Sie persönlich für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man trotzdem bei Ihnen zugreifen sollte und nicht bei einer der vielen anderen Autorinnen?

«Brennende Träume” ist kein gewöhnlicher Liebesroman. Es ist eine Geschichte, die in zwei verschiedenen Zeitepochen spielt, spannungsgeladen, mit Mystery-Elementen und historischen Fakten gespickt. Die Handlung ist voller überraschender Wendungen. Es ist eine (wie ich hoffe) gelungene Mischung aus Romantik, Mystery und Thrill.

– Was macht - ohne zu spoilern - Bianca und Justin zu solch »besonderen« Charakteren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie persönlich an den Figuren?

Bianca und Justin sind ganz gegensätzliche Charaktere. Während Bianca anfangs etwas sprunghaft, gefühlskalt und verschlossen wirkt, gewinnt der Sunnyboy Justin die Herzen der Leser durch seine charmante, offene und hilfsbereite Art. Doch nach und nach wird klar, dass sich hinter Biancas kühler Fassade eine liebenswerte und verletzliche Persönlichkeit verbirgt. Was dazu geführt hat, dass sie sich hinter Schutzmauern flüchtet und wer oder was diese letztendlich zum Einstürzen bringt, werden die Leser selbst im Laufe der Geschichte herausfinden.

An Bianca schätze ich persönlich, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und beschließt, gegen die Phobie anzukämpfen, die ihr den Alltag erschwert und ihre Ehe zu zerstören droht.

Was Justin betrifft, kann ich an dieser Stelle die Frage nicht beantworten, sonst würde ich zu viel von der Handlung preisgeben.

– Schottland wird von Autorinnen bemerkenswert oft zum Schauplatz von Romanen gemacht. Was macht Ihrer Meinung den Reiz des Nordens von Großbritannien aus, dass er sich so gut für Bücher eignet? Was hat Sie selbst dazu bewogen, Ihren Roman dorthin zu verlegen? Haben Sie einen persönlichen Schottland-Bezug?

Schottland ist ein Land voller mystischer Orte, dessen wunderschöne, wilde Landschaft zum Träumen einlädt.

Im 16. Jahrhundert diente Schottland als einer der bekanntesten Schauplätze in der Geschichte der Hexenverfolgung. Unzählige Frauen wurden der Hexerei angeklagt und mussten ihr Leben lassen, als sie auf unmenschliche Weise hingerichtet wurden. «Brennende Träume” beinhaltet sowohl romantische als auch mystische und grausame Szenen – aus diesem Grund erschien mir Schottland die perfekte Kulisse für diese turbulente und emotionale Geschichte.

Ich selbst war bis jetzt noch nie in Großbritannien, würde aber bei Gelegenheit sehr gerne nach Schottland und vor allem nach North Berwick, wo «Brennende Träume” zum Teil spielt, reisen, um mir die Schauplätze meines Romans persönlich anzusehen.

– Der dotbooks Verlag hat 2016 nicht nur »Brennende Träume« veröffentlicht, sondern auch eines Ihrer älteren Bücher neu herausgegeben. Was erwartet Ihre Leser in »So nah, so fern«? Warum sollte man es sich unbedingt zulegen, sobald man mit »Brennende Träume« fertig ist?

«So nah, so fern” ist die Neuauflage meines ersten Romans, der 2012 in einem sehr kleinen Verlag unter dem Titel «Gänseblümchen aus dem Jenseits” erschienen ist. Dieses Werk liegt mir ganz besonders am Herzen, nicht nur, weil es sich hierbei um meinen Erstling handelt, sondern auch, weil es eine sehr berührende Geschichte ist, die ein schwieriges und emotionales Thema behandelt.

«So nah, so fern” erzählt von der unermesslichen Liebe einer Mutter, die über den Tod hinausgeht, von Schmerz, Trauerbewältigung, Glaube und Hoffnung. Es ist keine schnelle Lektüre für zwischendurch und wer dieses Buch liest, sollte stets eine Packung Taschentücher parat halten. Mir selbst kamen beim Schreiben sowie bei der Überarbeitung gewisser Passagen oft die Tränen. Es ist die Geschichte einer Mutter, die sich langsam ins Leben zurückkämpft, nachdem ihr das Liebste auf der Welt genommen wurde. Eine Geschichte, die bewegt und gleichzeitig Mut macht, die dem Leser vor Augen hält, wie nah Freude und Leid beieinander liegen.

– Beide Romane haben die Gemeinsamkeit, dass Träume darin eine Rolle spielen. Ist dies ein Zufall, oder interessieren Sie sich auch persönlich für die Bedeutung von Träumen & Co.? Ist es von Vorteil, an Esoterik interessiert zu sein, wenn man Ihre Romane liest?

Ich habe schon in sehr jungen Jahren eine Faszination für das Übersinnliche entwickelt. Mit dreizehn beschäftigte ich mich bereits mit Traumdeutung und Kartenlegen und las Bücher über Esoterik und paranormale Erlebnisse. Ich glaube fest daran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und auch, dass geliebte Menschen, die bereits über die Regenbogenbrücke gegangen sind, mit uns in Kontakt treten können.

Wer meine Romane liest, muss sich nicht unbedingt auf dem Gebiet der Esoterik auskennen. Allerdings wird jemand, der sich absolut nicht für übernatürliche Phänomene interessiert und dem Themen wie Leben nach dem Tod, Geistererscheinungen und Wiedergeburt ein Gräuel sind, wohl kaum zu meinen Büchern greifen. Denn auch, wenn ich versucht habe, die Geschichten so realistisch wie möglich zu halten, sie sind mit Mystery-Elementen gespickt und viele Szenen spielen in der sogenannten Twilight Zone, der Grauzone an der Grenze zwischen Wirklichkeit und Illusion.

– »Brennende Träume« und »So nah, so fern« sind nur als E-Books erhältlich. Halten Sie es im digitalen Zeitalter überhaupt noch für notwendig, dass Bücher auf Papier gedruckt werden?

Wie die meisten Autoren war ich sehr glücklich darüber, dass es mir gelungen ist, meine beiden aktuellen Romane bei einem seriösen und renommierten Verlag unterzubringen. Da dotbooks ein reiner eBook Verlag ist, wusste ich von vornherein, dass es die Bücher vorerst nicht als Print geben würde, empfand dies aber auch nicht als besonders tragisch.

Sowohl eBooks als auch Prints haben ihre Vor- und Nachteile. Ein digitales Buch kann man mit einem Klick ganz bequem herunterladen und die Preise sind in der Regel viel niedriger angesetzt als bei gedruckten Ausgaben. Schade ist nur, dass man die Dateien nicht mit einer persönlichen Widmung versehen und wie einen «echten” Roman schön verpackt verschenken kann. Ein weiterer Nachteil bei eBooks ist, dass der Leserkreis eingeschränkt bleibt, denn es gibt nach wie vor viele Menschen, die keine Befürworter von digitalen Readern sind und für die nur Printexemplare in Frage kommen.

Ich selbst möchte meinen Kindle, den ich als sehr handlich und praktisch empfinde, nicht mehr missen. Trotzdem greife ich zwischendurch immer mal wieder zu gedruckten Büchern, denn es gibt beim Lesen kein schöneres Gefühl, als einen «richtigen” Roman in den Händen zu halten.

– Was können wir von der Autorin Alina Stoica in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Mein aktuelles Schreibprojekt steckt gerade in den letzten Zügen. Es handelt sich um einen Mystery-Thriller, der – genau wie «So nah, so fern” - in meiner Wahlheimat Portugal spielt. Erscheinen wird auch dieser Titel voraussichtlich bei dotbooks, ein Veröffentlichungstermin steht allerdings noch nicht fest.

Lesungen zu organisieren gestaltet sich für mich immer etwas schwierig, da in meiner Gegend nur vereinzelt Literaturveranstaltungen in deutscher Sprache stattfinden. Auch Messebesuche sind leider eine Seltenheit, denn sie sind mit Reisekosten und großem Zeitaufwand verbunden. Gerade letzteres ist für mich als Berufstätige und dreifache Hundemama ein Problem, das nicht einfach zu bewältigen ist.

Wer sich über meine aktuellen Projekte informieren und weitere Details zu meiner Autorentätigkeit erfahren möchte, kann jederzeit meine Webseite (www.alina-stoica.com) oder meine Autorenseite bei Facebook (https://www.facebook.com/alina.stoica.autorin/) besuchen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Alina Stoica für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Alina Stoica
Alina Stoica bei Facebook
»Brennende Träume« bei Leserkanone.de
»Brennende Träume« bei Amazon
»So nah, so fern - Gänseblümchen aus dem Jenseits« bei Leserkanone.de
»So nah, so fern - Gänseblümchen aus dem Jenseits« bei Amazon
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