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Simone Bauer 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Twitter: @teaserette
Facebook: SimoneBauerFrohmannVerlag
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Simone Bauer vom 25.07.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 25.07.2018
In ihrem aktuellen Roman »Butterflies - Die Göttin wird sich erheben« führt Simone Bauer ihre Leser zugleich nach Kalifornien und in die Fantasywelt. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über dessen Protagonistinnen und über das Schreiben in unterschiedlichen Genres.

– Frau Bauer, vor einigen Wochen erschien Ihr neuer Roman »Butterflies - Die Göttin wird sich erheben«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

An ihrem ersten Tag an der Santa Monica High School lernt die burschikose Kelly die geheimnisvolle Mary-Kate kennen. Irgendetwas geht in der 16jährigen vor: Ständig wird sie ohnmächtig und Visionen vom Weltuntergang plagen sie. Plötzlich beginnt Mary-Kates Verhalten sich zu verändern. Anstatt sich aber von ihr fernzuhalten, beschließt Kelly, das Rätsel zu lösen – stimmt es wirklich, dass Mary-Kates Eltern Teil einer Sekte waren, so, wie ihr es die Königin der High School, Amber Malloy, erzählt hat?

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Tatsächlich den »Buffy«-Fans! Die Serie war eine große Inspiration für mich, als ich mit etwa 14 Jahren angefangen habe, mir einen Plot mit magischen Elementen auszudenken.
Eines meiner größten literarischen Vorbilder ist Meg Cabot, die man vermutlich am besten durch die Romanvorlage von »Plötzlich Prinzessin« kennt. Sie mischt komödiantische Elemente und popkulturelle Referenzen so herrlich mit ihren rasanten Stories und ist noch dazu in jedem Fach zu Hause. Ansonsten lese ich sehr gerne die Bücher von Sarah Kuttner und freue mich schon sehr auf den Roman, an dem sie gerade arbeitet! Mein Lieblingsroman ist ihr Buch »Mängelexemplar«.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Romane, die Fantasy und Realität miteinander kombinieren, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Was definitiv sehr selten vorkommt, selbst bei Neuerscheinungen: Kelly ist lesbisch – und dennoch muss kein großes Spektakel aus ihrem Coming-out gemacht werden. Sie verliebt sich in Amber, selbst, wenn deren zweifelhafter Ruf ihr genauso vorauseilt wie Mary-Kates. Trotzdem stehen die Lovestories – Mary-Kate ist selbst unglücklich verliebt in High-School-Beau Harley – nicht im Vordergrund. Die Freundschaft von Kelly und Mary-Kate ist das zentrale Thema, eines, das nicht in den Hintergrund gerät, sobald sich in Sachen Liebe mehr bei den beiden tut.

– Was macht Kelly, Mary-Kate & Co. zu solch »besonderen« Romanfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Kelly ist unglaublich warmherzig. Auch, wenn sie Mary-Kate noch nicht allzu lange kennt, ist sie sofort bereit, ihr zu helfen. Gerüchte, die Mary-Kate umschwirren, sind ihr egal. Hinter Ambers Verhalten verbirgt sich ebenfalls mehr, als der erste Blick erwarten lässt. Zudem spielt die Geschichte zu einem großen Teil im Hotel von Kellys Bruder Matt, inklusive der liebenswerten Kollegin Courtney, in die Matt hoffnungslos verschossen ist.

– Sie haben Kurzgeschichten geschrieben, Chick Lit, waren Sachbuchautorin und verfassten Jugendliteratur. Was hat Sie bewogen, dieses Mal im Bereich der (Contemporary) Fantasy zu schreiben? Wie entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll? Und gab es große Unterschiede in der Herangehensweise an das Schreiben Ihres Fantasyromans im Vergleich zu den anderen Büchern?

Ich habe mir einen kleinen Traum erfüllt, denn ich wollte schon immer einmal eine typische High-School-Geschichte inklusive Homecoming-Ball schreiben! Meine anderen Bücher spielen ja zumeist in München. Generell möchte ich einfach viele verschiedene Dinge ausprobieren. So halte ich es mit meinen journalistischen Arbeiten auch: Egal, ob Funk oder Fernsehen, über japanische Popkultur oder Feminismus. Ich liebe außerdem Marvel und Magical Girls, es war mir also wirklich ein Anliegen, die Welt der typischen Coming-of-Age-Probleme und Zukunftsängste zu verlassen. Wobei, Zukunftsangst gibt es in »Butterflies« dennoch!
Die Herangehensweise hat sich nicht wirklich unterschieden. Für jedes Buchprojekt mache ich mir einen gründlichen Szenenplan. Das war in diesem Fall besonders hilfreich, weil ich nicht am Stück an »Butterflies« geschrieben habe – erst eigentlich in den letzten zwei Jahren. Die Idee hatte ich wie gesagt zum ersten Mal, als ich angefangen habe mit dem Schreiben. Ich habe über die Jahre hinweg immer wieder an »Butterflies« geschrieben, bis ich beschlossen habe, die Geschichte endlich zu Ende zu bringen. Umso mehr sind mir die Charaktere in dieser Zeit ans Herz gewachsen!

– Birgt das Wechseln zwischen den Genres nicht die Gefahr, dass man keine Schar an »treuen Fans« aufbauen kann, die vorbehaltlos bei jeder neuen Veröffentlichung zugreifen können?

Das stimmt, aber ich hoffe, dass den Lesern, denen mein Schreibstil gefällt, auch dieser Ausflug nach Kalifornien und zugleich in die Fantasywelt zusagt! Eines meiner Hauptaugenmerke beim Schreiben sind witzige Dialoge und hoffentlich ist mir das ebenso bei »Butterflies« gelungen. Zudem ist es mein zweites Jugendbuch, um diese Zielgruppe zu bedienen.

– Sie haben Ihr Buch ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht, nachdem Sie jahrelang als Verlagsautorin unterwegs waren. Was hat Sie dazu bewogen, es dieses Mal auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Ich habe die Veröffentlichung bei Twentysix in einem Schreibwettbewerb des Diana Verlags gewonnen, dank einer Kurzgeschichte aus der Sicht einer Katze, die Weihnachten hasst! Der Vorteil daran war definitiv, dass das Cover genau so aussieht, wie ich es wollte – gestaltet von einer befreundeten Künstlerin, SilverSerenity (https://www.facebook.com/SilverSerenity1983/). »Butterflies« ist mit 180 Seiten auch relativ kurz. Aber so blieb jeder Handlungsstrang meine eigene Entscheidung, ohne es künstlich aufblähen zu müssen. Der Nachteil ist natürlich, dass ich einige Korrektoratsrunden mehr als üblich drehen musste – zum Glück habe ich stets fleißige Probeleser an der Hand! Ich mag die Möglichkeiten, die beide Veröffentlichungswege mir bieten, und würde es in Zukunft weiterhin mit der Frage halten: »Was ist das Beste für mein Projekt?«

– Was können wir von der Autorin Simone Bauer in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Bei Osiander ist gerade frisch »Kopfsprung ins Leben« erhältlich.
Für den Herbst habe ich ein paar kleinere Veröffentlichungen geplant, darüber informiere ich auf Twitter (www.twitter.com/teaserette), Instagram (www.instagram.com/howmanyheartaches) und Facebook (https://www.facebook.com/SimoneBauerFrohmannVerlag/).
Ansonsten weiß ich genau, welches Buchprojekt in Zukunft angegriffen wird – es wird in einer ähnlichen Welt spielen wie »Butterflies« –, doch ich möchte mir dafür ein wenig Zeit lassen!
Live erleben kann man mich am 3. August auf der AnimagiC im Rahmen der »25 Jahre Sera Myu«-Show.

Das Team von Leserkanone.de dankt Simone Bauer für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Simone Bauer bei Twitter
Simone Bauer bei Facebook
Simone Bauer bei Instagram
»Butterflies - Die Göttin wird sich erheben« bei Leserkanone.de
»Butterflies - Die Göttin wird sich erheben« bei Amazon
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