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Axel Schnell 13 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Axel Schnell
Twitter: @schnelldr
Facebook: Axel-Schnell-Autor
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Axel Schnell vom 31.08.2016
  Leserkanone.de-Interview mit Axel Schnell vom 01.12.2016
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 01.12.2016
In seinem Roman »Wolff - Der Atlantis-Krieg« macht Axel Schnell einen abgebrühten Drecksack zum Helden. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über Wolff, über die Entwicklung seines Romans und über den Atlantis-Mythos.

– Herr Schnell, ein Vierteljahr ist vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorenleben des Axel Schnell getan?

Eine ganze Menge. »Wolff. Der Atlantis-Krieg« ist in einer überarbeiteten Neuauflage in einer, wie ich finde, sehr schönen Ausgabe bei der Ganymed Edition erschienen. Ich schreibe an einer Fortsetzung, in dem der Sohn von Wolff als sehr gut bezahlter Auftragskiller die Hauptrolle spielen wird. So viel sei schon verraten: Er bekommt einen Auftrag, der selbst für einen Superprofi wie ihn eine echte Herausforderung ist, nämlich zwölf Engel zu killen. Dementsprechend hoch ist auch die Bezahlung, weswegen er natürlich den Job übernimmt. Ansonsten feiern die Figuren aus dem Wolff ein gewohnt blutiges Wiedersehen. Das beginnt mit der Auslöschung einer hochentwickelten Zivilisation auf einem fernen Planeten voller grundguter Wesen, die dem Universum Frieden und Harmonie bringen wollten, und wird danach nicht an Fahrt verlieren. Da bin ich sehr optimistisch, dass das gelingt.

– Ganz oben auf Ihrer Buchagenda dürfte derzeit Ihr Roman »Wolff. Der Atlantis-Krieg« stehen, der vor einigen Wochen im Verlagshaus Ganymed Edition erschienen ist. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Wolff ist zynisch, verdorben und hat doch eine höhere Mission, von der er (noch) nichts weiß. Es ist die Zeit der Endschlacht zwischen Gut und Böse um Atlantis – und beide Seiten zählen auf Wolff. Feen kämpfen gegen Dämonen, Ritter gegen Monstren aus anderen Welten. Der Kampf wird geführt mit Schwertern, Laserwaffen und Magie. Und dann gibt es da noch diese Liebesgeschichte zwischen Wolff und dem tödlichen Engel Ana – Bonnie und Clyde auf den Flügeln der Apokalypse. Der Roman ist ein genreübergreifendes Crossover aus tiefschwarzem Krimi, Fantasy und Science-Fiction. Das Westfalen-Blatt schrieb dazu über die Erstausgabe von 2004: »Man kann sich die Lektüre ersparen. Und zwar die Lektüre von germanischen Mythen, König Artus‘ Tafelrunde, Erich von Däniken, was über die Inkas auf dem Markt ist, Marion Zimmer Bradley (Avalon), Jules Verne (Käpt’n Nemo und Co.) und Apokalypse. Man liest einfach dieses Buch und kennt sie alle.« Damit konnte und kann ich sehr gut leben.

– Der Roman ist nicht ganz neu, sondern erschien in den vergangenen Jahren in mehreren Bearbeitungen mit leichten Abwandlungen im Titel. Wie kam es dazu, dass das Buch seinen ungewöhnlichen Weg genommen hat?

Die Erstausgabe ist 2004 im Hartknochschen Verlag in Riga erschienen. Das war mal eins der ersten Häuser im deutschsprachigen Raum. Kant und Katharina die Große haben hier veröffentlicht. Das hat mich einfach sehr gereizt, hier meinen Roman zu verlegen, zumal der Verlag bei meinem Besuch in Riga einen sehr professionellen und ordentlichen Eindruck machte. Allerdings gab es erhebliche Schwierigkeiten mit dem Vertrieb. Das Buch konnte nur über den Verlag in Riga bezogen werden, was entweder mit erheblichen Mühen verbunden war oder gar nicht klappte. Außerdem war Lettland damals noch nicht in der EU, was die Sache mit dem Vertrieb auch nicht einfacher machte. Es gab sehr positive Kritiken zum Wolff, aber de facto konnte man das Buch nicht kaufen. Als Autor wird man bei so etwas schier wahnsinnig.

– Was macht »Wolff« selbst zu einem solch speziellen Protagonisten, dass er es sogar bis hinein in den Titel Ihres Buchs geschafft hat? Ein verdorbener und rücksichtsloser Charakter hört sich auf den ersten Blick nicht nach einer typischen Heldenfigur an – ist er dennoch als Sympathieträger angelegt?

Wolff ist eine Hommage an die Schwarze Serie mit ihren »hardboiled detectives« und ihren Ermittlern wie Philip Marlowe und Sam Spade. Diese abgebrühten und zynischen Privatdetektive leben bekanntlich in ihrem ganz eigenem ethischen und moralischen Kosmos nach dem Motto: »My ethics are my own«. Auch Wolff ist ein ziemlicher Drecksack, der nur die eigenen Vorteile im Blick hat und moralisch äußerst fragwürdig handelt. Außerdem ist er ständig in Versuchung, auf die Seite des Bösen zu wechseln. Es war für mich sehr reizvoll ausgerechnet so jene Figur zum Erwählten für eine höhere Mission und den Sieg des Guten zu machen. Und so reist er denn an der Seite seiner Gefährten Ana und Nietzsche durch albtraumartige Landschaften, die Magnum im Anschlag, eine zynische Weisheit auf den Lippen und das Armageddon vor Augen. Was seine Entwicklung angeht, sei nur soviel verraten: Bekanntlich kann die Liebe zu einer Frau einen Mann völlig verändern, selbst wenn sie eine mörderische Todesfee ist ...

– Über das untergegangene Inselreich Atlantis wurden schon unzählige Bücher geschrieben. Baut Ihr Roman auf einer der bestehenden Interpretationen des Atlantis-Mythos auf und ist damit das Ergebnis vieler Recherchen, oder haben Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf gelassen? Oder ist das Buch gar eine Mischung aus beidem?

Es ist eine Mischung aus beidem. Ich habe mich schon immer sehr für den Atlantis-Mythos interessiert, wollte aber unbedingt etwas Neues erschaffen.

– Während Sie in Ihrem Roman »Die böse Lust«, den wir im August vorstellten, mit einem Psychopathen in Deutschland und Island literarisch unterwegs waren und damit vom richtigen Leben »eingeengt« wurden, lässt ein Atlantis-Roman dem Autor natürlich ganz andere Möglichkeiten der freien Gestaltung. Was waren die größten Unterschiede beim Verfassen von »Wolff. Der Atlantis-Krieg« im Vergleich zur Herangehensweise an einen Roman wie »Die böse Lust«?

Bei »Die böse Lust« musste ich extrem exakt planen. Die Kapitel waren schon im Entwurf fertig, bevor ich sie dann schrieb. Natürlich sind auch dann noch immer Überraschungen möglich, weil Romanfiguren ein Eigenleben entwickeln, auch wenn das dem Autor nicht immer passt ... Beim Wolff gab es solche Planungen nicht. Ich habe ich einfach eine Bühne gebaut, die Figuren draufgestellt und abgewartet, wo mich das hinführt. Das funktioniert aber nur dann, wenn die Protagonisten auch genügend Potenzial haben.

– Unsere Schlussfrage dürfte Ihnen womöglich bekannt vorkommen: Was können wir von dem Autor Axel Schnell in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Von der Atlantis-Fortsetzung habe ich ja bereits gesprochen. Vielleicht wird ja auch eine Trilogie daraus ... Ansonsten wird es ein Wiedersehen mit dem Kriminalhauptkommissar Harry Haller aus »Die böse Lust« geben. Der ist schon auf der Suche nach einem beeindruckenden psychopathischen Serienkiller.

Nächste Lesung:
Die böse Lust
In der Galerie Kunst & Genuss Im Rahmen einer Ausstellung der Künstlerin Andrea Hesselmann, die die Buchcover für »Die böse Lust«« und »Wolff. Der Atlantis-Krieg« am 02. Dezember um 19 Uhr.
Galerie Kunst & Genuss
Steinstraße 8
30982 Pattensen

Das Team von Leserkanone.de dankt Axel Schnell für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Axel Schnell
Axel Schnell bei Twitter
Axel Schnell bei Facebook
»Wolff - Der Atlantis-Krieg« bei Leserkanone.de
»Wolff - Der Atlantis-Krieg« bei Amazon
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