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Mareile Raphael 22 Fans
Herkunft: Deutschland
Geboren: Februar 1970
Webseite: Offizielle Homepage von Mareile Raphael
Twitter: @MareileRaphael
Facebook: mareile.raphael
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Mareile Raphael vom 22.08.2016
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 22.08.2016
Mit ihrem Roman »Schicksalhafte Begegnungen - Fateful Encounter« feuerte Mareile Raphael vor wenigen Wochen den Startschuss in ihre »Schicksalsreihe« ab. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über die Protagonisten und über die Unterschiede von Deutschland und den USA als Romanschauplatz.

– Frau Raphael, womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem Roman »Schicksalhafte Begegnungen - Fateful Encounter« genommen. Könnten Sie Ihr Buch unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Schicksalhafte Begegnungen – Fateful encounter« ist eine Liebesgeschichte, die ich mit einer kleinen Prise Erotik gewürzt habe. Prise trifft es dabei genau, denn die paar Szenen, in denen es zur Sache geht, machen nur einen kleinen Teil aus.
Im Mittelpunkt des Geschehens stehen zwei sehr unterschiedliche Familien. Die eine ‚reich und berühmt‘ - die andere aus der Mittelschicht, ohne Beachtung in der Öffentlichkeit. Die Harpers leben in Bel Air und sind Inhaber einer Klinik. Die Morgans leben im Valley und halten sich finanziell gerade so über Wasser.
Die Familien bekommen Kontakt zueinander, als Vincent Harper und Natessa Morgan sich treffen. Sie kennt ihn aus den Zeitungen und schwärmt heimlich für ihn, er beachtet sie anfangs kaum. Durch das Zusammentreffen der Sprösslinge entstehen Verwicklungen, Verwirrungen sowie ein ziemliches Gefühlschaos. Dabei bleiben die beiden nicht die einzelnen Familienmitglieder, die aufeinander treffen.
Alles in allem geht es auf rund 520 Seiten um Liebe, Verwicklungen, Intrigen, Herzschmerz und Spannung. Ob am Ende die Liebe siegt, wird sich zeigen.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich denke, als neue Autorin ist es schwer, die Werke mit denen anderer, vor allem erfolgreicher, Autoren zu vergleichen. Trotzdem könnten meine Geschichten in die Richtung der Romane von Danielle Steel gehen. Eine Autorin, die ich selber früher sehr gerne gelesen habe, und die mich mit Sicherheit ein wenig bei meinen eigenen Geschichten inspiriert hat.
Meine Geschichten richten sich hauptsächlich an Frauen, die gerne in einer Liebesgeschichte versinken, die aber nicht nach Schema 0-8-15 verläuft.

– Ihr Buch ist auch mit der Anmerkung »Schicksalsreihe - Teil 1« erhältlich. Ist es nicht gewagt, gleich eine ganze Reihe an Büchern zu planen, ehe man weiß, ob der erste Teil Anklang bei den Lesern findet? Was halten Sie selbst für die größten Stärken Ihres Buchs und der geplanten Fortsetzung(en), die Sie zuversichtlich stimmen, dass eine ganze Reihe Begeisterung wecken wird?

Als mir die Idee für die Geschichte gekommen ist und ich mich an die Ausarbeitung des Plots gemacht habe, war schnell klar, dass es eine sehr umfangreiche Erzählung wird. Ich mag Verwicklungen, Wendungen und alles, was nicht sofort im Sinne von »Friede, Freude, Eierkuchen« verläuft. Die Aufteilung der Geschichte in mehrere Teil war daher unumgänglich, zumal der erste Teil bereits über 500 Buchseiten hat.
Ich erzähle gerne Geschichten, probiere Ideen aus, bin dabei aber nicht auf den riesengroßen Erfolg angewiesen. Insofern war es befreiend, nicht darüber nachzudenken, ob ein Mehrteiler gewagt ist. Es gibt Leser, die gerne Mehrteiler lesen, andere bevorzugen in sich vollkommen abgeschlossene Storys. Meiner Meinung nach gibt es für jede Variante die richtige Leserschaft, sodass ich weiterhin zuversichtlich bin.

Die Stärke meiner Geschichte sehe ich darin, dass es zwar zwei Hauptprotagonisten gibt, die Nebencharaktere aber auch ihre eigene kleine Geschichte haben. Es gibt Verflechtungen in alle Richtungen, die für Spannung sorgen und die Leser mitfiebern lässt.
Des Weiteren hoffe ich, dass die Leser die Entwicklung einer der Hauptprotagonisten mitreißt. Am Anfang mag man die Person vielleicht nicht - was so gewollt ist - und am Ende leidet man genau bei dieser Person mit.

– Wie viele Bände wird die »Schicksalsreihe« umfassen? Wird es sich um abgeschlossene Geschichten handeln, oder sollten die Leser, die bei »Schicksalhafte Begegnungen - Fateful Encounter« zugreifen, einkalkulieren, dass sie auch bei späteren Veröffentlichungen zugreifen müssen, um zu erfahren, wie alles ausgeht?

Die Schicksalsreihe wird aus mindestens drei Bänden bestehen. Band eins und zwei gehören zusammen, bei Band drei wird es vermutlich so sein, dass man ihn auch separat lesen kann. Ich möchte hier noch nicht zu viel verraten.
Band 1 ist trotzdem eine abgeschlossene Geschichte, bei der man sich aber fragt, wie es für die Hauptprotagonisten weitergeht und ob der eingeschlagene Weg wirklich der richtige ist. Band drei ist eine Erweiterung der Geschichte, die das Glück der Protagonisten auf die Probe stellen wird.

– Was schätzen Sie persönlich an Ihren beiden Haupt-Protagonisten Vincent und Natessa? Was hebt die beiden von anderen Romanfiguren ab?

Vincent ist im Privatleben ein Frauenheld, der sich wenig um die Gefühle der Frauen schert, auf die er sich einlässt bzw., die sich auf ihn einlassen. Das ändert sich, als er zwei Frauen begegnet, die Gefühle in ihm wecken, die er bisher nicht kannte. Er macht schrittweise eine Wendung durch, die ihn näher an das heranbringt, was er als Arzt bereits verkörpert, nämlich Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen. Er ist eine Art Bad Boy, aber nicht durch und durch, so wie es ansonsten häufig dargestellt wird. Im Beruflichen zeigt er eine ganz andere, sympathische Seite
Ich schätze an ihm, dass er keine schnelle 180 Grad-Wendung hinlegt, sondern sich Schritt für Schritt entwickelt.

Natessa ist eine Frau mit moralischen Vorstellungen und hohen Werten. Die Familie und Freunde sind ihr wichtig. Trotzdem ist sie nicht die übliche schüchterne, unerfahrene junge Frau, die andere in ihren Romanen zeichnen.
Sie hat ihre Ängste, zweifelt oftmals, steht aber dennoch im Leben und macht natürlich auch Fehler. Außerdem mag ich den Zusammenhalt, der sich in ihrer Familie gebildet hat. Ein Rückhalt, der auf der einen Seite Kraft gibt, auf der anderen Seite aber genug Freiheit gewährt.

– Sie stammen aus Niedersachsen und leben dort auch heute noch. Ihr Buch hingegen spielt in Los Angeles. Was hat die »Stadt der Engel« Ihrer Meinung nach Niedersachsen als potenziellem Romanschauplatz voraus, so dass sie sich für den literarischen Sprung über den großen Teich entschieden haben?

Es gibt verschiedene Gründe, warum meine Geschichte nicht in Deutschland angesiedelt ist.
Zum einen lese ich selber gerne Romane, die außerhalb von Deutschland spielen, bevorzugt in den USA oder Großbritanien. Für mich hat es einen ganz anderen Flair, vermutlich durch das weit Entfernte und Unbekannte.
Zum anderen bin ich der Meinung, dass die Konstellationen, die das Umfeld in meiner Geschichte bilden, für deutsche Verhältnisse nicht passen. In meiner Story geht es um zwei Familien. Die eine, die Harpers, besitzen eine eigene Klinik, deren finanzieller Rückhalt durch eine Stiftung und Spendengelder sichergestellt wird. Eine Konstallation, die nicht zum Gesundheitssystem in Deutschland passt und hier unglaubwürdig rüberkommen würde.
Zudem geht es auch um die unterschiedlichen Lebensumstände der Familien. Während die Harpers wirtschaftlich gut darstehen, auf einem großen Anwesen in Bel Air leben und sich finanziell kaum Sorgen machen müssen, kommt die andere Familie aus der Mittelschicht. Die Morgans leben im Valley von Los Angeles, also quasi am Fuße von Bel Air, wo die Reichen leben. In Deutschland gibt es meines Wissens keine Region, die so ein deutliches Bild abgibt.
Natürlich gibt es auch in Deutschland die Schere zwischen arm und reich - die Unterschiede in den Metropolen der USA sind für mich aber noch deutlicher und passen damit besser zu meiner Geschichte.

– Viele Autoren konzentrieren sich auf ein einzelnes Genre, um Leser zu bündeln und dafür zu sorgen, dass sie die Fans ihrer Veröffentlichungen mit Gewissheit auch wieder für die nächste Veröffentlichung begeistern können. Weichen sie davon einmal ab, wählen sie oft ein anderes Pseudonym. Sie hingegen haben vor, mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Genres aktiv zu werden. Ist dies nicht ein großes Risiko? Ist Vielseitigkeit in der Buchwelt Ihrer Meinung nach ein Hindernis?

Ich weiß, dass es als Selfpublisher schon schwer genug ist, sich überhaupt einen Namen zu machen. Daher stellt es sich für mich eher als Hindernis dar, diesen Weg mehrmals in unterschiedlichen Genres gehen zu müssen.
Des Weiteren haben auch Leser zumeist nicht nur eine Vorliebe, viele lesen genreübergreifend. Warum sollen Autoren da nicht auch genreübergreifend schreiben dürfen? Ich habe noch nie verstanden, warum Autoren mehrere Pseudonyme verwenden, diese dann aber überall im Zusammenhang nennen, sodass die Leser wissen, dass dieselbe Person dahintersteckt. In meinen Augen können Leser sehr gut unterscheiden, welches Genre sie von einem Autor lesen möchten. Im Idealfall interessieren sie sich vielleicht sogar mal für ein neues Genre, weil sie den Schreibstil des Autoren aus anderen Bereichen kennen und schätzen. Ich bin daher erst mal sehr offen und siedle alle Geschichten unter einem Pseudonym an. Sollte sich später herausstellen, dass dies ein Fehler war, gibt es sicher Möglichkeiten, ihn für die Zukunft zu korrigieren und mit mehreren Pseudonymen zu arbeiten.

– Inzwischen ist seit dem Erscheinen Ihrer ersten Kurzgeschichte nun schon ein Jahr vergangen. Fühlt sich das Autorinnenleben so an, wie Sie sich das anfangs vorgestellt hatten? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen? Haben Sie seit Ihrer ersten Veröffentlichung Eindrücke gesammelt oder gibt es Vorschläge und/oder Kritikpunkte, die Sie mit Ihren Lesern teilen oder Ihnen mitteilen möchten?

Meine Kurzgeschichte »Eine Ménage-à-trois auf vier Pfoten« war der ideale Einstieg, um die ganzen technischen Hintergründe und den Ablauf einer Veröffentlichung kennenzulernen. Da ich keine große Erwartung an den Erfolg dieser Geschichte hatte, sie einfach nur vorstellen wollte, damit sie nicht im stillen Kämmerlein verstaubt, konnte ich locker an mein Autorendasein herangehen. Ich habe Erfahrungen gesammelt, ohne Enttäuschungen zu erleben.
Da das Schreiben für mich nur Hobby ist, das ich aber in der Umsetzung trotzdem sehr ernst nehme, ist das Autorenleben tatsächlich fast so, wie ich es mir vorgestellt habe. Einzig und allein die Vermarktung eines Buches finde ich mühsamer, als ich es erwartet habe. Dies ist mir jetzt aber erst durch meinen Roman so richtig klargeworden. Hier lerne ich vor allem durch den Austausch mit anderen Autoren immer noch jeden Tag dazu.
Was ich sehr gerne verbessern würde, ist der Austausch mit den Lesern. Ich mag es sehr, in Kontakt mit Leuten zu treten, die sich für meine Geschichten interessieren. Leider ist es aufgrund der Fülle des Angebots sehr schwer, auf Dauer bei den Lesern im Gedächtnis oder mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

– Was können wir von der Autorin Mareile Raphael in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Momentan schreibe ich an einer neuen Geschichte. Es handelt sich um ein gut gehendes Lokal, in dem sich Menschen begegnen und sich Alltagsgeschichten ergeben. Diese Geschichten, rund um die Angestellten und Gäste des Lokals, möchte ich erzählen. Vermutlich wird es hier mehrere Teile geben, die aber alle in sich abgeschlossen sein werden. Man könnte sagen, dass es - passend zu der Örtlichkeit, in dem die Geschichten angesiedelt sind - »Storys to go« werden.
Nächsten Monat werde ich außerdem die Fortsetzung von »Schicksalhafte Begegnungen - Fateful encounter« beginnen, deren Veröffentlichung ich für das nächste Jahr plane.
Alle weiteren Ideen, hier geht es vor allem um eine Mysteriegeschichte sowie einen Krimi, habe ich vorerst nach hinten geschoben. Ein grober Plot ist jeweils vorhanden und möchte mit Sicherheit irgendwann geschrieben werden, aber die Schicksalsreihe hat zunächst meine höchste Priorität.

Zum Abschluss des Interviews möchte ich dem Team von Leserkanone.de für das Interesse an meiner Person und der Chance für das Interview danken. Als Autorin weiß ich den Einsatz, den das Team leistet, sehr zu schätzen. Danke schön.

Das Team von Leserkanone.de dankt Mareile Raphael für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Mareile Raphael
Mareile Raphael bei Twitter
Mareile Raphael bei Facebook
»Schicksalhafte Begegnungen - Fateful Encounter« bei Leserkanone.de
»Schicksalhafte Begegnungen - Fateful Encounter« bei Amazon
»Eine Menage-a-trois auf 4 Pfoten« bei Leserkanone.de
»Eine Menage-a-trois auf 4 Pfoten« bei Amazon
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