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Heike Rissel 2 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Heike Rissel
Facebook: heike.rissel.autor
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Heike Rissel vom 07.07.2016
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 07.07.2016
Schon zweimal entführte Heike Rissel ihre Leser in eine Welt voller Licht, Schatten und Vampire. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihre Romane »Im Zeichen von Licht und Schatten« und »Schattenzeichen«, über die Schwemme an Vampirromanen der letzten Jahre und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Rissel, womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrer aktuellen Buchreihe genommen. Könnten Sie »Im Zeichen von Licht und Schatten« und »Schattenzeichen« unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Im Zeichen von Licht und Schatten«:
Vordergründig geht es in »Im Zeichen von Licht und Schatten« um die Liebesgeschichte zwischen Kate und Raffael.
Mit dem winzigen Problem, dass Raffael McConnor das Oberhaupt der vereinten Vampirnation und damit unsterblich ist.
Kate Neyron ist eine normale Sterbliche, stolze Besitzerin eines kleinen Buchverlags in Tillamook, einem kleinen Ort im Nordwesten von Oregon – und glaubt natürlich nicht im Geringsten an so etwas wie Vampire.
Raffael benötigt, wie im richtigen Leben auch, eine Frau an seiner Seite, um seine Machtposition zu stärken und glaubt diese Frau in Kate gefunden zu haben. Leider ist sich Kate weder über ihre Bedeutung im Klaren, noch hat sie in irgendeiner Weise eine Ahnung von dieser fantastisch anmutenden Welt der Vampire.

An dieser Stelle kommt Dexter ins Spiel. Bösartiger und eiskalter Gegenspieler Raffaels, der durch eine Verbindung zwischen sich und der jungen Kate Raffael stürzen und sich selbst an die Spitze der Vampire katapultieren will. So wird Kate zum Spielball der Macht zwischen der dunklen und der hellen Seite der Unsterblichen, dessen Regeln sie nicht versteht und von deren Auswirkungen sie rettungslos überrollt wird.
Es geht also um so Grundsätzliches wie Liebe, Hass, Eifersucht, Leidenschaft, Mord und Intrigen mit etwas Blut, Spannung und einem Hauch Brutalität gewürzt. Mit dem einzigen Ziel: Macht. All dies in die Rahmenhandlung einer Vampirgeschichte verpackt.

»Schattenzeichen«:
Schattenzeichen ist der Fortsetzungsroman von »Im Zeichen von Licht und Schatten«.
In »Schattenzeichen«  müssen sich Kate und ihr Vampirfürst Raffael mit dem blutrünstigen Dexter herumschlagen, der inzwischen zum Führer der Vampirnation aufgestiegen ist und mit gnadenloser Härte regiert.
Unter seiner Führung erleben alte, bisher verbotene Rituale eine blutige Renaissance. Ein langgehütetes Familiengeheimnis wird aufgedeckt und Kate bekommt langsam eine Ahnung, was es mit dem Medaillon auf sich hat, das ihr Raffael geschenkt hat. Sie wird weiterhin von ihren Träumen heimgesucht, die erschreckender und realistischer sind als je zuvor.
Durch die Machenschaften von Dexter Dé Danann, seines Zeichens Fürst der Schattenkrieger, befinden sich meine beiden Hauptprotagonisten Kate Neyron, sterbliche Geliebte von Raffael McConnor, Fürst der Lichtkrieger, auf der Flucht vor sowohl der menschlichen Polizei als auch den Vampiren. Kate wird immer mehr enthüllt, wer sie ist und welche Kräfte sie besitzt. Auch das Rätsel um das Medaillon, das Raffael ihr geschenkt hat, offenbart sich ihr. Dexter gewinnt immer mehr Macht. Er dringt bis an die Spitzen der Politik vor und zieht dort seine Fäden.
Kate und Raffael versuchen nun Dexter zu stürzen, sich selbst zu rehabilitieren und sowohl die Menschen als auch die Vampirnation vor dem Einfluss Dexters zu retten. Eine schier unlösbare Aufgabe.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre beiden Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Na, das sind ja gleich drei Fragen auf einmal. Ich wurde neulich nach meiner Zielgruppe gefragt. Mein Gegenüber meinte, meine Bücher träfen denn doch wohl eher den Geschmack junger Frauen und Mädchen.
Ich musste ein bisschen nachdenken, bevor ich antworten konnte. Mit gutem Gewissen konnte ich folgendes sagen: Nein, ich schreibe nicht nur für eine besondere Zielgruppe. Ich schreibe für all diejenigen, die den Mut aufbringen, ihre Augen zu schließen, um in eine fremde Welt abzutauchen, die sich erlauben ihre Träume zu leben. Für Männer und Frauen, seien sie nun 15 oder 85 Jahre alt. All die, die noch Vergnügen an phantastische, mysteriöse Fabulierungen haben. Für diese Menschen sind meine Geschichten. Ans Herz legen würde ich meine Bücher allen Freunden der blutsaugenden Zunft.
Literarische Vorbilder: Ich liebe die Bücher von Diana Gabaldon und Rebecca Abrantes. Ich bin mit Diana Gabaldons Büchern quasi erwachsen geworden. Als ich das erste Buch gelesen habe, war ich in etwa so alt wie Dianas Protagonistin Claire und bin mit ihr gemeinsam älter geworden. Diana Gabaldon hat einen wunderbaren Schreibstil, ich kann in ihren Geschichten versinken und das ist genau das, was ich von einem guten Buch erwarte.
Zum Zweiten sind das die Bücher von Rebecca Abrantes. Ein Teil ihrer Bücher sind ebenfalls im Vampirgenre angesiedelt und haben mich zum Schreiben animiert. Der hintergründige Humor, der in ihren Büchern hinter der Handlung lauert, ist etwas, das ich an beiden Autorinnen so sehr schätze. Ebenso die spritzige Art und Weise ihres Schreibstils. Außerdem selbstverständlich die Grand Dame der Vampirromane Anne Rice.
Meine Lieblingsromane: Die komplette Highland-Saga von Diana Gabaldon und die Schatten-Blut Reihe von Rebecca Abrantes.

– In den vergangenen Jahren sind schier unzählige Fantasyromane erschienen, in denen Vampire die Hauptrolle spielen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihrer Bücher, wegen denen man bei Ihnen zugreifen sollte anstatt bei einem der vielen anderen Romane? Was hebt Raffael & Co. von den Protagonisten anderer Bücher ab?

Ich denke, ich habe ein sehr wesentliches Alleinstellungsmerkmal. »Meine« Vampire sind keine verfluchten »Untoten«, die aus den Gräbern wieder auferstehen. Sie sind keine seelenlose Monster. Sie sind eine Mutation. Aber vielleicht sollte ich meinen Vampirfürsten Raffael das besser erklären lassen:
»Die Vampire sind eine uralte Spezies, etwa so alt wie die Menschheit selbst. Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz sicher über den genauen Ablauf, vieles deutet jedoch darauf hin, dass die Menschen zuerst da waren und die Vampire durch eine Art Genmutation zu dem geworden sind, was sie sind. Das bedeutet, dass die Unsterblichen seit ewigen Zeiten nebeneinander her lebten. Es wird vermutet, dass die Lichtkrieger wiederum ein neuer Zweig der Unsterblichen sind, der aus den Schattenkriegern hervorgegangen ist. Eine erneute Mutation. Eine Neuentwicklung.« (Zitat aus »Schattenzeichen«)

– Halten Sie die Schwemme an Vampirromanen in den vergangenen Jahren für eine vorübergehende Erscheinung, oder denken Sie, dass das Genre dauerhaft eine solch große Rolle spielen wird? Wie sind Sie persönlich zum Vampir-Genre gekommen, was schätzen Sie daran?

Der ganz große Hype, der mit den Romanen von Stephenie Meyer den Buchmarkt überschwemmt hat, ist sicherlich abgeflaut. Trotzdem gibt es immer noch eine treue Vampirgemeinde, die versessen auf die Geschichten um die unsterblichen Blutsauger sind.
Blut geleckt habe ich mit den Büchern von Stephenie Meyer, die ich von einer Freundin zu lesen bekommen habe. Ich kannte das Genre »Vampire« eigentlich nur durch Romane wie »Dracula« von Bram Stoker und bekam hier eine Verbindung von Romanze und Vampiren geliefert, die mich anfangs etwas irritierte, dann aber mehr und mehr fasziniert hat. Ich begann zu recherchieren und erkannte, dass es hier eine Menge Bücher gab, die nicht alle so »jugendfrei« wie die Twilight Romane waren. Vampire und Erotik im Allgemeinen und die Romane um die düsteren Blutsauger faszinierten mich eigentlich schon immer. Die Vorstellung, dass es neben unserer normalen Realität noch etwas Anderes geben könnte, ist doch eine aufregende Betrachtungsweise. Ist es denn nicht ein Menschheitstraum unsterblich zu sein? Übermenschliche Kräfte zu besitzen? Es ist die Sehnsucht nach dem Übersinnlichen, die sich in den Romanen widerspiegelt. Fiktive Welten zu erschaffen und die Leser in eine von mir erschaffene fiktive Wirklichkeit mitzunehmen, ist für mich unglaublich beglückend.

– Zwischen der Veröffentlichung des ersten und zweiten Romans sind zwei Jahre verstrichen. In einer Phase, in der sich insbesondere Selfpublisher nur wenige Wochen Zeit zwischen ihren Publikationen lassen, um nicht in Vergessenheit zu geraten, ist dies ungewöhnlich lange. Hat die Entwicklung des zweiten Roman so lange gedauert? Welcher Aufwand steckt generell in Büchern wie »Im Zeichen von Licht und Schatten« und »Schattenzeichen«?

Eine ungewöhnliche Frage. Ganz ehrlich: Ich habe neben meiner Autorentätigkeit noch mein normales Leben und einen Roman mit mehr als 700 Seiten stampft man nicht in wenigen Wochen aus dem Boden, oder soll ich sagen saugt sich nicht aus den Fingern. Die Geschichten von Raffael, Kate und Dexter sind nicht über Nacht entstanden. Der Grundstein dafür durchaus, aber so ein Roman muss sich doch erst in mir entwickeln und dann ausgebaut werden. Die Geschichte muss reifen. Überarbeitet werden, Korrekturgelesen und immer wieder verändert. Die Story entwickelt mitunter ihr Eigenlegen und das muss sie auch: Sie muss leben und das dauert eben seine Zeit. Ich möchte eine Geschichte erzählen, einen Traum ausleben und meine Leser dorthin mitnehmen. Ich halte nichts von dem vielleicht üblichen »Schnell-schnell«. Zwei Jahre für das Schreiben, Überarbeiten, Lektorieren , Drucken und Verlegen sind für mich zumindest normal.

– Inzwischen sind seit dem Erscheinen Ihres ersten Buchs nun schon mehrere Jahre vergangen. Fühlt sich das Autorinnenleben so an, wie Sie sich das anfangs vorgestellt hatten? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen? Haben Sie seit Ihrer ersten Veröffentlichung Eindrücke gesammelt oder gibt es Vorschläge und/oder Kritikpunkte, die Sie mit Ihren Lesern teilen oder Ihnen mitteilen möchten?

Himmel, ich habe mir eigentlich keine Vorstellungen über das Autorinnenleben gemacht. Ich hatte ja nicht einmal vor, mein Manuskript zu veröffentlichen. Es ist allerdings schon sehr interessant, eine ganz neue Erfahrung, die ich machen durfte, ein neuer Lebensabschnitt, in den ich eintauchen durfte. Mhm, was ich mir vom deutschsprachigen Buchmarkt wünsche? Auch neuen, jungen Autoren Chancen zu geben. Sich auch einmal auf das Risiko »neu, unbekannt und uninteressant« einzulassen. Von meiner Leserschaft würde ich mir ein bisschen mehr Resonanz wünschen. Es ist offensichtlich immer noch nicht üblich, ein gelesenes Buch zu rezensieren. Dabei ist das oft die einzige Möglichkeit für den Autor zu erfahren, wie seine Bücher »ankommen« und mit seinen Lesern in Kontakt zu treten (abgesehen von Lesungen natürlich). Kritik üben ist ausdrücklich erwünscht, solange sie konstruktiv und nicht verletzend ist. Nur so weiß man, was man in Zukunft besser oder auch anders machen soll. Eine Rezension muss kein seitenlanger Erguss sein und auch keine literarische Meisterleistung. Ein paar Sätze, vielleicht über den Schreibstil oder die Protagonisten reichen doch schon aus. Das würde ich mir wünschen.

– Was können wir von der Autorin Heike Rissel in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ja, ich bin dabei einen neuen Roman zu schreiben. Das Gerüst steht, der Anfang ist gemacht. Die Hauptcharaktere haben ihre Namen, die Handlung ist auch im Groben und Ganzen abgesteckt. Es wird ebenfalls im Bereich Fantasy angesiedelt sein, hat jedoch nicht das Geringste mit Vampiren zu tun. Ein Teil der Handlung wird in Hannover spielen, der Rest wird noch nicht verraten. Es wird eine Parallelwelt geben, es geht um Außerirdische, Verräter, magische Zeichen und natürlich um Liebe, Freundschaft und eine ganze Portion Aktion.
Na ja und dann machen sich meine Protagonisten aus meinen Vampirbüchern ständig bemerkbar. Unaufgefordert drängen sich sich in meinen Kopf und fordern vehement meine Aufmerksamkeit. Also habe ich mich entschlossen, noch einen dritten Teil zu schreiben. Ideen dazu habe ich noch genug, also lass ich meinen Protas ihren Willen. Das Projekt ist jedoch erst einmal ganz nach hinten geschoben.
Ich werde wahrscheinlich wieder auf der BuchBerlin im November dabei sein und im Dezember habe ich eine Lesung geplant. Mal sehen, was sich noch entwickelt.

Das Team von Leserkanone.de dankt Heike Rissel für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Heike Rissel
Heike Rissel bei Facebook
»Im Zeichen von Licht und Schatten« bei Leserkanone.de
»Im Zeichen von Licht und Schatten« bei Amazon
»Im Zeichen von Licht und Schatten 2 - Schattenzeichen« bei Leserkanone.de
»Im Zeichen von Licht und Schatten 2 - Schattenzeichen« bei Amazon
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