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Joyce Summer 9 Fans
Herkunft: Deutschland
Geboren: 1969
Webseite: Offizielle Homepage von Joyce Summer
Facebook: joyce.summer.krimiautorin
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Joyce Summer vom 10.05.2016
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 10.05.2016
In ihren Kriminalromanen entführte Joyce Summer ihre Leser zuletzt wiederholt auf Urlaubsinseln und verwandelte diese in Verbrechensschauplätze. Im Interview mit Leserkanone.de sprach das Mitglied der Mörderischen Schwestern über ihren aktuellen Roman »Malteser Morde«, ihre Heldin Pauline und den kriminalistischen Flair Maltas.

– Frau Summer, womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem aktuellen Werk »Malteser Morde« genommen. Könnten Sie das Buch unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Pauline reist in »Malteser Morde« mit ihrer Mutter nach Malta. Die beiden Frauen wollen dort einen geruhsamen Wellnessurlaub verbringen. Als Pauline dann eines Morgens, um die kulinarischen Sünden der vergangenen Tage abzutrainieren, laufen geht, findet sie einen aufgespießten Kopf auf einem Mast.

Da einer von Paulines größten Fehlern ihre Neugier ist, versucht sie gleich auf eigene Faust etwas herauszubekommen. Dabei helfen ihr zwei junge Engländer, die sie auf Malta kennengelernt hat.

Im zweiten Handlungsstrang des Krimis, im Jahr 1565, kämpft der Ritter Andres de Miranda an der Seite von Großmeister De la Valette gegen die Osmanen.

In der Neuzeit verstrickt sich Pauline mittlerweile immer tiefer in den Fall und es tauchen immer mehr Leichen auf. Dabei kommt sie dem Mörder gefährlich nah.

Die Frage ist, in wie weit der Schlüssel zu den Serienmorden in der Vergangenheit von Malta liegt.

Mehr wird jetzt nicht verraten...

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Literarische Vorbilder habe ich keine. Ich lese nur einfach gerne und viel. Schon immer.

Mir gefallen zum Beispiel die Bücher von Craig Russell rund um Hauptkommissar Fabel mit ihren geschichtlichen Hintergründen sehr gut. Oder die Bücher von Martin Walker rund um Bruno. Wenn ein Krimi reale geschichtliche Hintergründe hat, regt mich das immer zu weiteren Recherchen an. Das Buch beschäftigt mich viel länger und das macht mir Spaß.

– »Malteser Morde« markiert den zweiten Auftritt Ihrer Hamburger Cafébesitzerin Pauline, die sie bereits in Ihrem Roman »Mord auf der Levada« in den Mittelpunkt gestellt hatten. War es von Anfang an geplant, sie zur Protagonistin einer ganzen Reihe von Romanen werden zu lassen? Was schätzen Sie persönlich an der Figur und warum hat sie es verdient, nochmals in Erscheinung zu treten?

An Pauline gefällt mir, dass sie ihre Schwächen hat. Vor allem ist sie furchtbar neugierig und manchmal auch etwas ungeschickt. Und sie liebt es zu essen und zu genießen. Daher denke ich, dass ein bisschen Pauline in vielen von uns steckt. Oder etwas von ihrem Ehemann Ben, der immer mal wieder verzweifelt, wenn sich seine Frau in gefährliche Situationen bringt. Daher war für mich auch nach »Mord auf der Levada« klar, dass Pauline weiter durch die Welt reisen wird und etwas erlebt. Obwohl mir auch Avila gefällt, der Madeirensische Comissário. Daher habe ich ihn auch in meiner Weihnachtskurzgeschichte »Paulines Weihnachtszauber« wieder auftreten lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er auf Madeira noch mal einen spannenden Fall für uns hat.

– Nachdem Paulines erster Auftritt auf Madeira stattfand, sind Sie nun mit ihr auf Malta gelandet. Nach welchen Maßstäben wählen Sie die Schauplätze Ihrer Bücher aus? Haben Sie eine persönliche Affinität zu der Mittelmeerinsel, und versprüht Sie Ihrer Meinung nach einen kriminalistischen Flair, wodurch sie sich für eine literarische Mordserie eignet?

Zum einen ist es mir wichtig, dass ich von Orten schreibe, die ich kenne. Nur so kann ich meinem Leser vermitteln, wie der Ort schmeckt, riecht und sich anfühlt. Malta ist durch seine Geschichte sehr interessant. Es wurde sich damals im Jahr 1565 an Grausamkeiten zwischen den Johannitern und den Osmanen fast täglich überboten. Dies mit einer Krimihandlung in der Neuzeit zu verknüpfen, hat mich gereizt. Mir gefällt es, den Leser vor die Frage zu stellen, kann so etwas passieren? Oder wie bei »Mord auf der Levada«: ist das vielleicht die Lösung für das Rätsel um den Tod des Habsburger Kaisers? Inspirationen finde ich immer auf meinen Reisen, wenn ich Kontakte zu Einheimischen knüpfe und mir ihre Geschichten erzählen lasse. Dann formt sich ganz schnell ein Abenteuer vor meinen Augen.

– Ist Ihr Buch nur für Leute lesenswert, die selbst auf Malta leben oder dort schon mal Urlaub gemacht haben? Oder könnte auch jeder andere Spaß daran haben?

Natürlich sind die Schauplätze meiner Bücher ein wichtiger Bestandteil der Erzählung. Aber es spielt keine Rolle, ob man vorher schon mal auf Madeira oder Malta war. Im Gegenteil. Das Bild der Insel soll im Kopf entstehen. Nach meinem ersten Krimi habe ich von vielen meiner Leser gehört, dass sie danach eine Reise nach Madeira gebucht haben, um sich die Insel selber anzusehen, weil ihnen meine Beschreibungen so gut gefallen haben. Eines der schönsten Komplimente für mich. Wer weiß, vielleicht gibt es jetzt als nächstes einen Reiseboom auf Malta?

– Wie kam es generell dazu, dass Sie ausgerechnet im Bereich des Kriminalromans gelandet sind? Was bedeutet das Genre für Sie persönlich?

So lange ich denken kann, lese ich selber Krimis. Zwar hat sich mein Geschmack, was Krimis betrifft, deutlich geändert, aber ich bin dem Genre treu. Früher mochte ich gerne düstere skandinavische Krimis. Jetzt muss es nicht mehr so finster, sondern leichter und wärmer sein. So lag es für mich nah, Pauline auf Wanderschaft an sonnige Orte zu schicken.

– Was können wir von der Autorin Joyce Summer in der nächsten Zukunft erwarten? Wird Pauline nochmals zurückkehren? Und sind unabhängig von ihr bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Pauline wird zurückkehren, soviel ist sicher. Und sie wird auch alte Bekannte in den nächsten Krimis treffen. Wo und wer, das wird hier noch nicht verraten.

Um den Sommer in Hamburg zu verlängern, werde ich Ende September aus »Malteser Morde« in Hamburg - Winterhude lesen. Passend für Pauline als Cafébesitzerin natürlich in einem Café. Der genaue Termin und Ort wird in den nächsten Wochen auf meiner Webseite www.joycesummer.de veröffentlicht.

Am 13. November lese ich außerdem im Rahmen der »Ladies Crime Night« mit anderen »Mörderischen Schwestern« in der Zinnschmelze in Hamburg.

Das Team von Leserkanone.de dankt Joyce Summer für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Joyce Summer
Joyce Summer bei Facebook
»Malteser Morde« bei Leserkanone.de
»Malteser Morde« bei Amazon
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